KoPoFo Logo

Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen

Die zentralen rechtlichen Grundlagen der Berliner Bezirkspolitik bilden das Bezirks­verwaltungsgesetz (BezVG) als maßgebliche gesetzliche Regelung sowie der praxisorientierte Kommentar zum Bezirks­verwaltungsrecht, der dessen Inhalte verständlich erläutert und die Arbeit der Bezirks­verordneten­versammlung (BVV) im politischen Alltag konkret unterstützt.

Der Praxiskommentar zum Bezirks­verwaltungsrecht

Eine besonders hilfreiche Unterstützung für die praktische Arbeit in der BVV ist der Praxiskommentar zum Berliner Bezirksverwaltungsrecht.

Der Kommentar erklärt das Bezirksverwaltungsgesetz verständlich und praxisnah. Er wird von erfahrenen Kennern der Berliner Kommunalpolitik geschrieben und fortlaufend aktualisiert.

Im Praxiskommentar findest du unter anderem:

  • Erläuterungen zu allen wichtigen Regelungen des Bezirksverwaltungsgesetzes
  • praktische Hinweise zur Arbeit der BVV und ihrer Ausschüsse
  • Erklärungen zu Rechten und Pflichten von Bezirksverordneten
  • Hinweise zu Anträgen, Anfragen und parlamentarischen Verfahren
  • Hintergrundwissen zur Berliner Bezirkspolitik

Der Kommentar ist deshalb sowohl für neue Bezirksverordnete als auch für erfahrene Fraktionär*innen ein wichtiges Nachschlagewerk im politischen Alltag.

Zum Praxiskommentar

Das Bezirks­verwaltungsgesetz (BezVG)

Die zentrale rechtliche Grundlage der Berliner Bezirkspolitik ist das Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG). Es regelt unter anderem

  • die Aufgaben der Bezirksverordnetenversammlung (BVV)
  • die Rechte und Pflichten der Bezirksverordneten
  • die Arbeit der Ausschüsse
  • die Wahl des Bezirksamtes
  • das Verhältnis zwischen BVV und Verwaltung

In den §§ 5 bis 33 des Bezirksverwaltungsgesetzes sind zentrale Regelungen zur Arbeit der Bezirksverordnetenversammlung festgelegt.

Für neue Bezirksverordnete lohnt es sich, diese Grundlagen zumindest einmal zu überblicken.

Zum BezVG

Die Geschäftsordnung der BVV

Neben dem Bezirksverwaltungsgesetz hat jede Bezirksverordnetenversammlung eine eigene Geschäftsordnung.

Die Geschäftsordnung regelt zum Beispiel

  • Ablauf der BVV-Sitzungen
  • Redezeiten und Debattenregeln
  • Einbringung von Anträgen und Anfragen
  • Bildung von Ausschüssen
  • Beteiligung von Bürger*innen

Die BVV gibt sich diese Geschäftsordnung selbst zu Beginn einer Wahlperiode.

Für die praktische Arbeit in der BVV ist die Geschäftsordnung oft wichtiger als das Gesetz, weil sie die konkreten parlamentarischen Abläufe festlegt.

Für die praktische Arbeit in der BVV ist die Geschäftsordnung oft wichtiger als das Gesetz, weil sie die konkreten parlamentarischen Abläufe festlegt.

Links zu allen Geschäftsordnungen der BVVen findest du hier:

Webseiten der BVV
Von Sitzungsterminen bis zu Drucksachen: Die BVV-Webseiten der Bezirke bieten schnellen Zugang zu den Informationen, die im politischen Alltag regelmäßig gebraucht werden.
Antrag, Ausschuss, Große Anfrage oder Zählgemeinschaft: Wer in der BVV mitarbeitet, begegnet schnell vielen festen Begriffen. Diese Übersicht erklärt zentrale Begriffe der Berliner Kommunalpolitik kurz, verständlich und mit Blick auf die praktische Arbeit in BVV, Ausschüssen und Fraktionen.
Der Jugendhilfeausschuss – kurz JHA – ist im Sozialgesetzbuch VIII geregelt, vor allem in den §§ 70 und 71. Das klingt erstmal technisch, ist aber wichtig zu wissen: Der JHA ist kein „normaler Ausschuss“, sondern ein zentrales, gesetzlich geregeltes Gremium mit echten Mitentscheidungsrechten in der Jugendhilfe.
Viele Abläufe erschließen sich erst im politischen Alltag. Diese Übersicht zeigt, was neuen Bezirksverordneten den Einstieg erleichtert – von Geschäftsordnung und Ausschussarbeit bis zu Fraktion, Verwaltung und bezirksübergreifendem Austausch.

Geschäftsstelle

Kommunalpolitisches Forum
Bündnis90/Die Grünen e.V.

Braunschweiger Straße 71

12055 Berlin