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Hilfe und Unterstützung

bei Hass und Hetze im politischen Alltag

Kommunalpolitik lebt von Haltung, Sichtbarkeit und Auseinandersetzung. Gleichzeitig erleben viele Menschen, die sich politisch engagieren, Anfeindungen, Bedrohungen oder gezielte Einschüchterung. Besonders betroffen sind oft Menschen, die sich klar gegen Rechts positionieren, für Vielfalt eintreten oder selbst von Diskriminierung betroffen sind.

Wir sehen auch, dass FLINTA*-Personen, PoC und Menschen mit Migrationsgeschichte besonders häufig betroffen sind – zum Beispiel wenn sie in der BVV sprechen, sich in Ausschüssen zu Wort melden oder öffentlich Position beziehen. Angriffe richten sich dann nicht nur gegen Inhalte, sondern oft auch gegen die Person selbst.

Du musst damit nicht allein bleiben

Es ist wichtig, Anfeindungen nicht zu bagatellisieren. Was im ersten Moment „nur“ wie eine beleidigende Nachricht, ein bedrohlicher Kommentar oder eine gezielte Einschüchterung wirkt, kann belastend sein und politische Arbeit erschweren.

Wenn du solche Situationen erlebst, kannst du dich auch direkt an uns beim KoPoFo wenden. Wir unterstützen dich dabei, die Situation einzuordnen, schauen gemeinsam auf mögliche nächste Schritte und vermitteln bei Bedarf passende Kontakte und Hilfsangebote.

Gleichzeitig gibt es spezialisierte Beratungsstellen, die dich unterstützen können – mit Erfahrung im Umgang mit rechter Gewalt, Diskriminierung und Bedrohung. Auf dieser Seite findest du externe Hilfs- und Unterstützungsangebote, an die du dich wenden kannst, wenn du im politischen Kontext Hass, Hetze, rechte Bedrohungen oder rassistische Angriffe erlebst.

Hände mehrerer Menschen übereinander als Symbol für Zusammenhalt, Vielfalt und Zusammenarbeit

In Berlin findest du verschiedene Anlaufstellen:

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) unterstützt bei der Einordnung rechter, rassistischer und antisemitischer Vorfälle und berät zum Umgang damit:

Zum MBR

ReachOut Berlin berät und unterstützt Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt:

Zu ReachOut Berlin

Der Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt bietet einen Überblick über Beratungsstrukturen und Unterstützung:

Zum Bundesverband

Eine Übersicht über Opferberatungsstellen findest du außerdem bei der Amadeu Antonio Stiftung:

Zur Amadeu Antonio Stiftung

Auch die Opferperspektive bietet Unterstützung und Beratung für Betroffene rechter Gewalt:

Zur Opferperspektive

Informationen, Materialien und weitere Orientierung

Neben konkreter Beratung kann es hilfreich sein, sich einen ersten Überblick zu verschaffen: Was ist ein rechter oder rassistischer Angriff? Welche Schritte sind sinnvoll? Wo gibt es Unterstützung? Welche Möglichkeiten habe ich, mich zu schützen und Vorfälle zu dokumentieren?

Eine gut verständliche erste Orientierung bietet basiswissen.asyl.net mit dem Überblick Was tun gegen rechte oder rassistische Bedrohungen?:

Weitere Informationen, Materialien und bundesweite Angebote findest du außerdem bei unserem Dachverband, der Kommunalpolitische Bundesvereinigung e.V. (BGKom e. V.) auf der Seite Anfeindung von rechts:

Gerade für Menschen, die kommunalpolitisch aktiv sind, kann es entlastend sein, auf erprobte Informationen und Unterstützungsstrukturen zurückgreifen zu können. Niemand muss sich allein durch solche Situationen arbeiten.

Geschäftsstelle

Kommunalpolitisches Forum
Bündnis90/Die Grünen e.V.

Braunschweiger Straße 71

12055 Berlin